Die Gisela und Hermann Stegemann-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Braunschweig. Sie fördert Wissenschaft und Forschung sowie die Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe.

Gefördert wird das Gebiet der Biochemie im weitesten Sinne, vor allem im Raum Braunschweig. Unterstützt werden besonders fähige junge Menschen mit einer Ausbildung in Chemie, Biochemie, Physik, Biophysik, Bioinformatik, Pharmazie oder Medizin.

Sie geht auf den Biochemiker Hermann Stegemann (1923 bis 2018) und seine Frau Gisela zurück. Er leitete von 1960 bis 1988 das Institut für Biochemie der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft in Braunschweig, aus der das heutige Julius Kühn-Institut hervorgegangen ist, und setzte als Erster die Polyacrylamid-Gelelektrophorese ein, um Kultursorten zu unterscheiden.